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Vom Süden in den Norden

"Auf den Spuren der Ahnen"


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Mein Reise - Tagebuch


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©2020 Bilder Peer Heerlein


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Über mich...

Über mich...

Mein Name ist Peer Heerlein

Ich bin 1987 in Neuhaus am Rennweg geboren.
Aufgewachsen bin ich in meinem Heimatort Nahetal Waldau im schönen Thüringen.

Dort habe ich eine ganz gewöhnliche Kindheit genossen, mit den üblichen Höhen und Tiefen eines Heranwachsenden.
Später machte ich eine Ausbildung zum Raumausstatter/Polsterer in meinem Nachbarort.
Einige Jahre arbeitete ich in der Industrie als Handwerker und verdiente wie die meisten Menschen meine Brötchen …..
Doch schon in jungen Jahren kam mir das System eher Spanisch vor, und ich fühlte mich sehr unwohl mit dem Ganzen. Ich rebellierte bereits in der Schule, zum Verhängnis der ganzen Lehrerschaft. Auch im privaten Bereichen verstand ich nicht was die Menschen von mir erwarteten und hatte des öfteren kleine Problemchen.

Daher entschloss ich mich 2014/2015 unters reisende Volk zu gehen. Meine erste Tour machte ich quer durch Spanien und Frankreich. Nachdem Ich ein wenig gereift war, versuchte ich es noch einmal mit dem normalen Leben, diesmal in der Schweiz. Dort lebte ich knapp 2 Jahre, machte Sport und arbeitete sehr viel. Doch es wollte einfach nicht besser werden.

Doch ich fühlte, dass das einfach nicht mein Leben ist, Ich wollte mehr … wollte das echte Leben erfahren.


Autor: Peer

©2020 Bilder Peer Heerlein


Wie alles begann...

Wie alles begann...

Ich glaube es wahr das Jahr 2016 ….
Im April bekam ich die Eingebung auf den Jakobsweg zu gehen, und nach Santiago de Compostela zu laufen.
Die Planung dauerte keine 2 Wochen und der Rucksack war gepackt, Wohnung und Job gekündigt.
Also konnte die Große Reise beginnen.
Ca. 6 Monate dauerte mein Weg bis ich im schönen Portugal angekommen war. Die Reise war, wie ihr euch vorstellen könnt sehr aufregend und eine Geschichte für sich. Doch das würde den Rahmen hier komplett sprengen. In Portugal lebte ich bis Sommer 2019.
Ich reiste mit meinem Landrover quer durchs Land und erkundete fast jeden Winkel den es gab. Viele meiner besten Freunde traf ich auf dem Weg. Wir gründeten freie Wohngemeinschaften und genossen das Leben mit all seinen Facetten.
Doch auch das wahr mir nicht genug Abenteuer und immer wieder kam der Gedanke auf natürlich zu leben und auch zu Reisen.

Mein Ziel: Mit der Natur zu Leben ohne Sie zu zerstören, völlig im Einklang mit der Großen Mutter.

Autor: Peer

©2020 Bilder Peer Heerlein


Vom Süden in den Norden

Vom Süden in den Norden

Der Drang nach dem natürlichen Leben war so stark geworden, doch in Portugal vermisste ich mehr und mehr die Tiefe und Geborgenheit der heimischen Wälder. So entschloss ich mich, den Spuren meiner Ahnen zu folgen und die Reise in den Hohen Norden an zu treten. So verkaufte ich mein Auto mit Dachzelt und all meine Wertsachen. Bis auf einen kleinen Rucksack blieb nichts übrig. Damit reiste ich zurück in mein Heimatland Deutschland. Ohne Geld nur mit meinen Träumen stand ich nun da. Wie sollte es weiter gehen? Wie wollte ich alles finanzieren?

Doch an Ideen mangelte es mir ja noch nie...
Nach ein paar Tagen Überlegung stand fest, ich brauche ein Pony!!

Gesagt getan!

Erstmal benötigte ich Geld, um mein Unternehmen anzukurbeln...
Zum Glück habe Ich viele Freunde! So kam eins zum Anderen und ich fand gute Arbeit in einer Mosterei, wo ich mir das erste Geld mit Äpfel sammeln verdienen konnte.
Da ich sehr gerne im Handwerk arbeite, ergab sich über Mund zu Mund Propaganda der Rest. Liebe Menschen gaben mir die Möglichkeit, ein paar Mark zu verdienen.
Somit hatte Ich einen super Start und nach ca 2 Monaten konnte ich mir mein jetzt 4 Jahre junges Pony namens Ronja von einem Großhändler kaufen.

Nun war der Grundstein gesetzt.

Ich verbrachte insgesamt ca 3 Monate im schönen Harz, in einem kleinen Ort namens Silkerode, wo ich mein Lebensunterhalt verdiente und die ersten Trainingseinheiten mit meiner Tinker -Cob Stute absolvierte. Über die Internetplattform Workaway fand ich dann einen Platz in Groß –Umstadt. Dort suchten sie jemanden, der gegen Kost und Logie im Stall hilft.

Perfekt für meine kleine Herde!

Schließlich ließ ich mich von einem Freund aus Silkerode mit Pony, Hund, Sack und Pack nach Hessen fahren. Dort angekommen erwartete mich ein Mekka für Pferdefreunde. Alles war da vom Roundpen bis hin zur erstklassigen Reithalle und jede Menge Pferdeverständnis.

Alles was das Reiterherz begehrt.

Autor: Peer

©2020 Bilder Peer Heerlein


Die Vorbereitung

Die Vorbereitung

Ich lebte 5 Monate in einem einfach gehaltenen Wohncontainer, mit allem was man zum Leben benötigt. Mir wurden eine kleine Küche, ein Badezimmer und ein kleines Schlafzimmer zur Verfügung gestellt. Der Wohncontainer befand sich direkt Zwischen den Pferdeställen und ermöglichte mir den Blick und den direkten Kontakt zu meinem Pony.

Zu meinen täglichen Aufgaben gehörte es, die Reinigung der Offenställe und die Grundversorgung der Pferde sicher zu stellen. Den Rest des Tages hatte ich sehr viel Zeit für die Vorbereitung meiner Reise und das Training meines Ponys.
Glücklicherweise hatte ich auch viel Hilfe der lieben Menschen vor Ort, um mein Pony nach der Philosophie des Natural Horsemanship aus zu bilden. So verbrachte ich jede freie Minute in der Reithalle oder im Roundpen bei der Bodenarbeit. Ebenso hatte ich das Glück, bei dem normalen Trainingsablauf sowie Reitstunden zuschauen zu dürfen, wo ich sehr viele Informationen sammeln konnte. Doch am aller liebsten verbrachte ich die Zeit mit Ronja und meiner Hündin Luna in den Wäldern um Groß-Umstadt. Gemeinsam erlebten wir dort sehr viele Abenteuer auf unseren Ausritten und erkundeten das Gelände auf eigene Faust.
Nach einigen Wochen wurde das Bild in meinem Kopf immer klarer wie ich die Reise gestalten möchte. Zuallererst kaufte ich mir einen Sulky und trainierte mein Pony an der Kutsche. Doch nach genauerer Überlegung und angesichts der aktuellen politischen Situation, entschloss ich diesen wieder zu verkaufen und nach einem geeigneten Packsattel Ausschau zu halten.
Nachdem ich nunmehr circa acht Sättel ausprobiert hatte und nichts so richtig passen wollte, bin ich auf einen jugoslawischen Packsattel gestoßen, der nun die Revolution herbeiführen sollte. Nach einigen nervenaufreibenden Stunden, Tagen und Wochen, nahm das Ganze endlich Gestalt an und entwickelte sich zu einer runden Sache. Circa 5 Monate später war ich endlich bereit, die Reise anzutreten.
Zu meinem Glück lernte ich meine gute Freundin Elena kennen, die dank der Corona Krise eine Studienpause bekam und sich kurzerhand entschloss, mich auf der Reise zu begleiten.

Autor: Peer

©2020 Bilder Peer Heerlein


Elena´s Blickwinkel

Elena´s Blickwinkel

Wie gewohnt verbrachte ich meine Semesterferien auf dem Pferdehof in Groß-Umstadt. Ich kümmerte mich um die Pferde und genoss die Auszeit vom Stadtleben in Berlin. Dieses Mal hatte ich zum ersten Mal die Ehre im Haus der Stallbesitzer zu wohnen, da „mein“ Container schon belegt war.
Peer, der neue Stallhelfer hatte sich dort breit gemacht. Anfangs traf ich ihn ab und zu auf dem Hof, grüßte ihn morgens und brachte ihm seine Wäsche aus dem Haupthaus.
Doch nach und nach weckte er mein Interesse. War er doch dabei die Reise vor zu bereiten, von der ich träumte, seitdem ich ein kleines Mädchen war. Bei einem gemeinsamen Ausritt wurde schnell klar, dass wir uns viel zu erzählen haben und auch sonst ganz gut zu harmonieren scheinen. Von da an verbrachten wir mehr und mehr Zeit miteinander. Ich fieberte mit bei den Höhen und Tiefen der Vorbereitung, fuhr mit ihm bis ans andere Ende des Landes, um den perfekten Packsattel ab zu holen und half ihm beim Training seines Pferdes.
Die vernünftige Studentin in mir dachte sich: Sowas will ich eines Tages auch machen! Wenn ich fertig studiert habe - vielleicht. Doch das kleine Mädchen in mir wurde lauter und lauter, es ruft:
„ICH WILL MIT!“
Ich will mit Pferden wandern, draußen schlafen, mich im Fluss waschen, lachen, weinen, schwitzen, frieren. Leben eben. So richtig leben!
Man kann es Zufall nennen, wenn man möchte, aber das Leben hat alles dafür getan, mir die Verwirklichung dieses Traumes zu ermöglichen. Ich kann mein Glück kaum fassen, als die Email kommt, die mir mitteilt, dass die Uni ist bis auf weiteres geschlossen bleibt! -Corona sei Dank. Aber bis zuletzt bleibt es ungewiss, ob ich ein Pferd bekomme, das mich begleiten darf, oder nicht. Doch in letzter Sekunde, fünf Tage vor Abmarsch fährt der Hänger mit meinem zukünftigen Wanderpony Finja auf den Hof, das mir unser Lieblingsschmied für diese Reise anvertraute. Wir brauchen ein paar Tage, um uns zusammen zu raufen doch ich bin mir sicher, wir werden noch zu einem guten Team zusammenwachsen.

Autorin: Elena

©2020 Bilder Peer Heerlein


Danke auch an...

Danke auch an...

Manu und Marian für Starthilfe
Jörg und Claudia für Organisation/Unterstützung beim Pferdekauf Mosterei Malus
Ingmar für Job und Beistand
Familie Bre für Pferde Training und Quartier
Jeannette für Material Bereitstellung
Maren für Hintergrund Organisation
Sonja und Flo für Unterkunft, Verpflegung und nette Gesellschaft
Bauer Tobias und Familie für Internet, Heu und Wiese
Peter für Unterkunft und Weide
Bauer Roland für Heu und Stroh
Jo und Mama für Weide und Offenstall, sowie nette Gesellschaft
Steffen bester Hufpfleger der Welt und Leihgabe Pony
Ute beste Pferde Osteopathin der Welt
Hans für Webmanagment und Blog
Daniel für Öffentlichkeitsarbeit
Mutter Natur für Bereitstellung des Spielplatzes
Uwe für den Pferdetransport nach Ummstadt
Heiko und Geli für Lichtarbeit
Sonja für Bereitstellung Weidezaun
Hans Georg für Sattel Anpassung
Lii vom blauen Haus mit Familie für gute Gesellschaft und Hilfe bei der Reise
Jo für eine wunderschöne Zeit und tolle Ausritte
Peter für Grundstück und einen sicheren Platz für uns und die Pferde
Sunshine Ranch für Weidezaun
Bauer Roland für Stroh und Heu


... und an all die lieben Menschen, die uns Essen und Trinken auf dem Weg geschenkt haben!



Aktualisiert 25.06.2020



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